


In den kommenden Monaten wird es warm, und dabei erreicht auch die Sonneneinstrahlung immer grössere Intensität. Ein Aufenthalt in der Sonne stärkt zum Beispiel den Kreislauf und bringt gute Laune. Aber zu viel Sonne schadet der Haut. Um ohne Sonnenbrand durch den Sommer zu kommen, sollte man seine Haut unbedingt schützen. Hierfür gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von Sonnenschutzmitteln mit verschiedenen Sonnenschutzfaktoren (SSF). Hellhäutige Menschen und solche mit empfindlicher Haut sollten Sonnenschutzmittel mit hohem SSF verwenden. Um diesen in Sonnenschutzmitteln zu bestimmen, ist ein genormtes Verfahren erforderlich, das mit der Norm «SNSN
Schweizer Norm ENEN
Europäische Norm ISOISO
International Organization for Standardization 24444» zur Verfügung gestellt wird.
Die Norm enthält Begriffe, eine Kurzbeschreibung des Verfahrens und Literaturhinweise. Sie nimmt unter anderem Stellung zur Auswahl und Anzahl der Probanden sowie zum Prüfbericht und thematisiert Geräte sowie Materialien für die Durchführung des Verfahrens. Mehrere Anhänge, zum Beispiel über die Kriterien zur Auswahl von Probanden, die Spezifikationen des UV-Sonnensimulators, die Berechnung des SSF und die Statistik runden die Norm inhaltlich ab.
SNSN
Schweizer Norm ENEN
Europäische Norm ISOISO
International Organization for Standardization 24444:2010-03 «Kosmetik – Untersuchungsverfahren für Sonnenschutzmittel – In-vivo-Bestimmung des Sonnenschutzfaktors (SSF)»; Schweizer Fassung SNSN
Schweizer Norm ENEN
Europäische Norm ISOISO
International Organization for Standardization 24444:2010
Die Norm «SNSN
Schweizer Norm ENEN
Europäische Norm ISOISO
International Organization for Standardization 24444» legt ein Verfahren zur In-vivo-Bestimmung des SSF von Sonnenschutzmitteln fest. Sie gilt für Sonnenschutzmittel, die in Kontakt mit menschlicher Haut gebracht werden sollen, und schliesst auch jegliche Komponenten ein, die ultraviolette (UV) Strahlen absorbieren, reflektieren oder streuen. Diese internationale Norm dient als Basis für die Bewertung von Sonnenschutzmitteln zum Schutz der menschlichen Haut.
Der Wirkungsgrad von Sonnenschutzmitteln zur Hemmung der Erythemerzeugung in der Haut infolge von UV-Strahlung wird als SSF bezeichnet. Der SSF ist das Verhältnis der erythemwirksamen Strahlendosen, die erforderlich sind, um auf der Haut von Freiwilligen mit und ohne aufgetragenes Sonnenschutzmittel eine minimale Erythemwirkung zu induzieren. Dabei wird üblicherweise ultraviolette Strahlung aus einer künstlichen Strahlenquelle eingesetzt.
Sind Sie an der Mitarbeit in diesem Komitee INBINB
Interdisziplinärer Normenbereich NKNK
Normen-Komitee 1217 Kosmetik interessiert?
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Edith Hugentobler oder Telefon: +41 (0)52 254 54 18.
Bestellbare Normen zum Thema
Bitte beachten Sie: Der Download als PDF kann nach der kostenlosen Anmeldung unter mysnv.ch durchgeführt werden.