SNV
Neue Normen und Produkte
14.03.2013
Nicht alles Gute kommt von oben!

Schneelasten auf Dächern werden schnell zur Gefahr – vor allem für Passanten oder geparkte Autos. Rüsten Sie sich bereits jetzt für den nächsten Winter!

Auf Dächern montierte Schneeschutzsysteme sind ideal, um den Schneemassen Herr zu werden. Sie verhindern das Abrutschen von Schnee oder Eis und schützen gleichzeitig die Dacheindeckung und die Traufenausbildung vor zu großem Schnee- und Eisdruck.

Wie solche Schutzsysteme in der Praxis zu planen und auszuführen sind, ist in der ÖNORM B 3418 geregelt. Die darin festgelegten Vorgaben und Anforderungen gelten für alle geneigten oder gekrümmten Dächer bis zu einer Dachneigung von 60°, unabhängig von den verwendeten Dacheindeckungen und -abdichtungen. Die Bemessung erfolgt dabei nach SN EN 1991-1-3 «Einwirkungen von Schneelasten auf Tragwerke» geregelt sind.

Bestandteile von Schneeschutzsystemen sind u. a. Stützen mit Gittern, Rohren, Hölzern, Winkelprofilen, Vollmaterial und Saumrinnen. Ebenso können punktförmige Elemente aus Metall, spezielle Schneehaltesteine oder -ziegel und flügelförmige Schneehalter sowie Winkelprofile für Well- oder Profileindeckungen zum Einsatz kommen. Wesentlich ist, dass die unterschiedlichen Arten und Systeme an die jeweilige Dachunterkonstruktion und die Dacheindeckung angepasst werden. Alle wichtigen Informationen dazu stehen in der ÖNORM B 3418.

Bei außerordentlichen Witterungsverhältnissen, z. B. Verwehungen oder ungünstigen Schneeschichtungen, kann es jedoch trotzdem notwendig sein, dass Liegenschaftseigentümer zusätzliche Sicherungsmaßnahmen treffen und beispielsweise Schneeverwehungen oder Wächten vom Dach entfernen lassen. Konsultieren Sie auch das entsprechende Eurocode Handbuch zum Thema.

Quelle: Austrian Standards Institute, 2013



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