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Allgemeine News
27.01.2017
Weltweit gültige Normen für 3-D-Druck

Die ISO und ASTM International haben angesichts des Bedarfs an neuen technischen Normen auf dem rasant wachsenden Gebiet der additiven Fertigung gemeinsam ein Rahmenwerk für die Erarbeitung relevanter Normen ausgearbeitet. Die auch unter dem Begriff 3-D-Druck bekannte additive Fertigung ist ein Verfahren, in dem Werkstoffe im Gegensatz zur subtraktiven Fertigung wie dem Zerspanen schichtweise aufgebaut werden.

 

«Dieser koordinierte Ansatz der Erarbeitung von Normen zur additiven Fertigung ist von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung solider Normen auf allen Ebenen», erklärt Jörg Lenz, Collaborative Projects Coordinator bei Electro Optical Systems und Vorsitzender des Technischen Komitees 261 für additive Fertigung der ISO (ISO/TC 261). «Dieses Rahmenwerk ermöglicht es Verfassern von Normen, zusammenzufinden und die Innovation auf Gebieten wie der Raumfahrt, medizinischer Anwendungen oder des Automobilbaus voranzutreiben und andere Vorteile wie eine Plattform für Zertifizierungstätigkeiten zu nutzen.»

 

Dieses Rahmenwerk ist nach einer Sitzung im Juli in Tokio durch F42 und das ISO/TC 261 gemeinsam verabschiedet worden. Es ist Ausdruck des Fortschritts im Rahmen des vor fünf Jahren durch die beiden weltweit anerkannten Normungsorganisationen unterzeichneten «Partner Standards Developing Organization»-Abkommens und widerspiegelt die vergangenen, aktuellen und geplanten Normungsbemühungen der beiden Institutionen.

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